Teil I: Marleys Geist

 

 

DUE DILIGENCE (gebührende Sorgfalt, Prospektprüfung)

(1) Die Umsicht, mit der eine Person vermeidet, anderen Menschen oder deren Eigentum Schaden zuzufügen.

(2) Analyse und Bewertung eines Unternehmens oder einer Organisation zur Vorbereitung eines Geschäftsabschlusses (beispielsweise einer Fusion oder Auftragsvergabe).


 

 

 

1

 

 

Seattle, Juni 2014

 

DANIEL PARKTE seinen Lexus vor der Klinik und schaute mit einer Mischung aus Furcht und Abscheu auf die Eingangstür. Durch diese Tür zu gehen, war das Letzte, was er wollte - mit Ausnahme der Idee, sich die Hoden enthaaren zu lassen. Mit Wachs. Von einer Drei-Zentner-Matrone namens Helga. Aber in diesem Gebäude, Zimmer 605, lag sein Vater. Keine Entschuldigung der Welt war Rechtfertigung genug, diesen Besuch zu verschieben oder zu umgehen.

Er klappte den Lichtschutz nach unten und studierte sich in dem kleinen Spiegel. Sein kurzer Bart war so perfekt geschnitten, wie es mit einem Zafiro Iridium Rasierer nur möglich war. Seine Haut war klar und frisch. Seine dunklen Augen litten etwas darunter, die Farbe eines billigen Rosé angenommen zu haben. Ausschlafen war ein Luxus, den sich Daniel nur selten erlauben konnte. Er fuhr sich über die dunklen, kurzen Haare, richtete seinen Schlips – Dolce & Gabbana! – und stieg aus dem Auto. Dann holte er seine Anzugjacke vom Rücksitz, wo sie auf einem fellbezogenen Kleiderbügel aus Holz an der Tür hing, und zog sie an.

Als er die Klinik mit seinem gewohnten, entschlossenen Schritt betrat, teilte sich das Meer von Krankenschwestern und Besuchern vor ihm, als wäre er Moses persönlich. Normalerweise war es vorteilhaft, diese Wirkung auf Menschen zu haben. Heute bedeutete es unglücklicherweise nur, dass er umso schneller vor der Tür von Zimmer 605 stand. Er holte tief Luft und redete sich ein, einem Heer von feindlichen Aufsichtsratsvorsitzenden und Anwälten gegenübertreten zu müssen. Er konnte das schaffen. Daniel öffnete die Tür.

Als er das Zimmer betrat, saß sein Vater im Bett. Frank Derenzo war bis vor sechs Monaten ein gesunder, imposanter Mann gewesen mit den silbernen Strähnen in seinen dunklen Haaren, dem durchdringenden Blick seiner dunklen Augen und der maßgeschneiderten, makellosen Kleidung. Aber die Krankheit hatte ihn ausgelaugt. Er war nur noch ein halber Mensch, sein Körper ausgemagert und sein Gesicht bleich.

Verdammt. Daniel hasste es, den Mann aus Stahl so zu sehen. Es war … einfach falsch. Falsch und verstörend.

Er zwang sich zu einem Lächeln, obwohl ihm der Magen irgendwo in die Nähe der Knie gerutscht war.

„Hallo, Vater.“

Daniel ging zum Bett und schüttelte ihm resolut die Hand. Sein Vater ließ nicht los, musterte ihn von oben bis unten und schüttelte dann enttäuscht den Kopf. Zap. Daniels gesundem Ego wurde ein Schlag versetzt. Er hasste es, auf die missfallenden Blicke seines Vaters immer noch so anfällig zu reagieren. Er entzog ihm seine Hand.

„Du hast dich also endlich dazu durchgerungen, mich zu besuchen“, sagte Frank. „Schön, dass du doch noch so etwas wie Gefühle für deine Familie in dir hast.“

„Natürlich bin ich gekommen, Vater. Wie geht es dir?“

Frank verzog das Gesicht. „Was glaubst du wohl? Ich habe nur noch einige Monate zu leben. Sagen sie. Die Schmerzen sind erträglich. Noch. Ich bringe meine Angelegenheiten in Ordnung. Das heißt nicht, dass ich nicht stocksauer wäre. Ich habe es nie gemocht, wenn man mich beim Spielen stört, und das Leben ist das beste Spiel von allen.“

„Es tut mir wirklich leid, Vater“, erwiderte Daniel. Und es stimmte. Sein Vater war erst sechzig Jahre alt. Er war immer ein starker Mann gewesen und verdiente es nicht, dass ihm so der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Das Leben konnte eine sehr launische Geliebte sein.

Frank sah ihn schicksalsergeben an. „Ich weiß, dass du schon wieder auf die Uhr schaust. Also wollen wir es hinter uns bringen. Eine von den Angelegenheiten, die ich noch regeln muss, bist du, Daniel.“

Daniel blinzelte überrascht. „Ich bin bei bester Gesundheit, Vater. Es geht mir gut und mir fehlt nichts.“

„Doch, Dan, dir fehlt etwas. Setz dich.“

Daniel hasste es, Dan genannt zu werden. Es war so … profan. Aber es war sinnlos, mit seinem Vater darüber zu streiten. Der Mann gab Anweisungen. Er nahm sie nicht entgegen.

Daniel zog den Stuhl am Bett etwas zurück und überlegte, ob er seine Jacke ausziehen sollte. Normalerweise machte er das, bevor er sich setzte. Er wollte nicht, dass sie Falten bekam. Aber dann würde es vielleicht so aussehen, als wollte er länger bleiben. Da waren ein paar Falten in der Jacke das kleinere Übel. Oder etwa nicht? Andererseits hatte er in zwei Stunden einen wichtigen Geschäftstermin. Da wollte er nicht aussehen, wie …

„Gott, du bist so nervös wie ein Kolibri auf Speed! Setz dich jetzt hin, verdammt“, beschwerte sich Frank.

„Hast du mich deshalb hierher bestellt? Um mir zu sagen, dass ich nervös bin?“, fragte Daniel steif, ließ seine Jacke an und platzierte seinen Hintern auf dem Stuhl.

„Natürlich nicht. Das hätte ich dir auch übers Telefon sagen können.“ Franks Augen blitzten amüsiert.

Wollte er etwa einen Witz machen? Jetzt? Daniel räusperte sich und schaute gewohnheitsmäßig auf die Uhr, ohne sie richtig zu sehen. „Was ist also los, Vater?“

Frank atmete tief durch. Sein Gesicht entspannte sich. „Richtig. Es hat keinen Sinn, um den heißen Brei herumzureden. Ich muss dir etwas sagen, Daniel, und ich erwarte, dass du mir gut zuhörst. Du musst dein Leben ändern, mein Sohn. Du bist auf dem falschen Weg. Mache nicht den gleichen Fehler wie ich.“

„Wie bitte?“

„Ich sehe dich an und habe das Gefühl, in den Spiegel zu schauen. Und ich glaube nicht, dass du an meiner Stelle sein solltest.“

Daniel lachte schnaubend. „Worüber redest du da? Haben sie dir zu starke Pillen gegeben?“

„Hör mir zu, verdammt!“ Franks Stimme wurde laut. Daniel war mit seinen vierunddreißig Jahren ein erwachsener Mann, aber wenn sein Vater diesen Ton anschlug, wimmerte der fünfjährige Junge in ihm wie ein kleines Mädchen. „Ich bin weder high noch verrückt. Weiß du, wer ich im Moment bin, Daniel Meyer Derenzo?“

Daniel sah ihn fragend an.

„Ich bin der Geist von Marley, verdammt. Das bin ich.“

„Ich …“

„Ich bin das, was du in fünfundzwanzig Jahren sein wirst. Und ich sage dir, Daniel, du willst am Ende deines Lebens nicht in meiner Lage sein.“

Daniel wollte etwas über die Fortschritte in der Medizin sagen, dass er sehr gesund aß und regelmäßig trainierte. Aber er schloss den Mund wieder. Es kam ihm unhöflich vor, vor einem Mann, der an Krebs starb, so anzugeben. Und außerdem war es wahrscheinlich nicht das, was sein Vater ihm sagen wollte.

„Na gut“, erwiderte er stattdessen in einem Ton, als müsste er einen bissigen Hund besänftigen. „Immer mit der Ruhe.“

„Lisa hat dich vor drei Jahren verlassen. So lange ist es doch her, oder? Und warum?“

Zap. Noch ein Schlag fürs Ego. Daniel drückte die Schultern durch. „Wir haben uns auseinandergelebt.“

Frank schüttelte ungeduldig den Kopf. „Das ist kompletter Unsinn. Sie hat dich aus dem gleichen Grund verlassen, aus dem deine Mutter mich verlassen hat. Ich habe mich nicht um sie gekümmert und sie wollte einen Mann, der mehr ist, als die Unterschrift auf ihren Rechnungen. Und genau das habe ich getan. Ich habe sie in die Ecke gestellt und für meine Arbeit gelebt. Und als sie mich verlassen hat, war ich noch so dumm, ihr dafür Vorwürfe zu machen Und bevor mit aufgefallen ist, was ich für ein Idiot war, ist sie gestorben.“

Daniel mochte nicht daran erinnert werden. Er war noch ein Teenager gewesen, als seine Eltern sich scheiden ließen. Frank war niemals zuhause gewesen und Daniel hatte Verständnis dafür, dass seine Mutter davon genug hatte. Aber Daniel wollte auch nicht darüber reden, weil er sich immer noch manchmal schuldig fühlte, kein besserer Sohn gewesen zu sein. Vielleicht wäre sein Vater dann öfter zuhause geblieben. Das wäre er doch, oder?

Trotzdem konnte Daniel nicht verstehen, was das mit seiner eigenen Scheidung zu tun haben sollte. „Es tut mir leid, dass du dich nicht mehr mit Mutter aussöhnen konntest. Das ist der Unterschied zwischen dir und mir. Ich mache Lisa keine Vorwürfe. Sie ist ein guter Mensch. Die Scheidung war unsere gemeinsame Entscheidung. Ich bin einfach nicht der Typ für … feste Beziehungen.“

„Und genau das ist das Problem, Dan“, sagte Frank seufzend. „Glaub mir, ich sage das nicht, weil es meiner Vorstellung von Spaß entspricht, meinen erwachsenen Sohn so zu piesacken. Ich sage es, weil ich mir wünschte, dass mir jemand so die Leviten gelesen hätte, als ich in deinem Alter war.“

Daniel rieb sich über die Oberlippe und war erleichtert, dass er noch keinen Schweiß an den Fingern fühlen konnte. Aber sein Herz schlug schon schneller und der Stress rollte am Horizont heran wie eine Gewitterfront. „Es tut mir leid, dass du von mir so enttäuscht bist. Es geht mir gut. Besser als gut. Es geht mir sogar sehr gut.“

„Aha. Bist du mit jemandem zusammen? Bist du seit deiner Scheidung auch nur ein einziges Mal mit einer Frau ausgegangen?“

„Ja! Ich … ich … Das geht dich nichts an.“ Daniel kam sich vor, als hätte ihm jemand ein Zeichen auf die Stirn gebrannt: Versager.

„Richtig. Du musst so viel arbeiten, dass du keine Zeit findest, um auszugehen. Wann hast du das letzte Mal Urlaub gemacht? Einen Strandspaziergang? Mit deinen Freunden gepokert? In einer Hängematte gelegen?“

„In einer Hängematte? Ehrlich? Wo sind wir denn hier?“

„Halt den Mund! Ich versuche, meine Perlen der Weisheit mit dir zu teilen!“

Da war er wieder, dieser spezielle Tonfall. Daniel atmete schwer und zwang sich zur Ruhe. Er machte leise Atemübungen und entspannte sein Gesicht. Wenn er sich jetzt von seinem Vater so aufregen ließ, würde er den Rest des Tages mit Kopfschmerzen im Bett liegen. Das konnte er sich nicht leisten. Er musste die Akten zu Mojambo durchgehen, noch mindestens drei wichtige Telefonate erledigen wegen des Geschäfts mit Liptec und …

„Schau dir doch an, was es aus uns gemacht hat“, sagte Frank heiser und runzelte frustriert die Stirn. „Du bist mein einziger Sohn. Und wie oft haben wir uns in den letzten zehn Jahren gesehen? Vielleicht einmal jährlich. Selbst während deiner Kindheit war ich nie ein Teil deines Lebens. Bin ich auch nur einmal zu einem deiner Spiele gekommen?“

Daniel brach in lautes Gelächter aus. „Na ja, das wäre dir auch schwergefallen. Ich habe nie Sport getrieben.“

Frank winkte müde ab. „Siehst du, was ich meine? Ich war ein grauenhafter Vater. Ich hätte mit dir übers Wochenende zum Zelten fahren oder Ausflüge machen sollen. Wir hätten viel mehr Zeit miteinander verbringen sollen.“

Daniel fiel dazu nichts mehr ein. Als Junge hatte er sich genau das gewünscht. Aber er hatte schon lange aufgegeben, sich nach der Aufmerksamkeit seines Vaters zu sehnen. Er wollte nur noch raus aus diesem Zimmer und vergessen. Vergessen, dass sein Vater an Krebs starb. Vergessen, dass sie dieses Gespräch geführt hatten. Er suchte verzweifelt nach einer gefälligen Antwort. „Ich, äh … ich habe dich immer bewundert. Du warst so erfolgreich. Du warst ein ganz großer Fisch. Du warst mir immer ein Vorbild.“

„Erfolgreich!“ Frank schüttelte den Kopf. „Ich habe Unmengen Geld. Na und? Es hat nicht verhindern können, dass ich jetzt hier liege. Und selbst wenn ich mir das luxuriöseste Krankenzimmer leisten kann … Es ist leer. Leer, Daniel.“

„Es tut mir leid, Vater. Ich wollte schon früher kommen, aber …“

„Es ist nicht deine Schuld. Man kann nicht sein Leben lang Menschen ignorieren und dann erwarten, dass sie plötzlich für einen da sind. Das weiß ich. Nein, du musst mir jetzt zuhören. Ich liege hier und erlebe den letzten Akt meines Lebens. Bald senkt sich der Vorhang, und was habe ich dann? Ein riesiges Bankkonto, das ich nicht mitnehmen kann. Du bist mein Erbe, Daniel. Du bist das einzige, was von meinem Leben übrigbleibt. Und du bist unglücklich. Also, sage mir: Wofür das alles? Warum habe ich das getan?“

„Gott … Du … Ich bin nicht unglücklich!“ Daniel wurde langsam sauer, weil sein Vater nicht anerkennen wollte, wie erfolgreich er war. Würde es den Mann denn umbringen, wenn er auch nur ein einziges Mal stolz auf seinen Sohn wäre?

Frank sah ihn lange an, dann wurde sein Gesicht wieder weich. „Schon gut, ich verstehe dich. Du siehst gut aus.“

Das wurde auch langsam Zeit. „Vielen Dank.“

„Ein hübscher Schlips“, sagte Frank und deutete auf Daniels Brust. „Und diese Schuhe! Welche Marke ist das? John Lobb’s?“

Daniel sah auf seine Füße und freute sich, als er die Schuhe betrachtete. „Ja, die neue Kollektion. Ich habe sie …“

„Sie sind wunderbar. Zeig mir einen.“

„Was?“

„Komm schon.“ Sein Vater streckte ungeduldig die Hand aus.

Daniel runzelte die Stirn, öffnete aber einen der Schuhe, zog ihn aus und gab ihn seinem Vater. Frank betrachtete ihn genau. „Nett.“ Dann warf er ihn durch das geöffnete Fenster nach draußen.

Hey!“

Daniel sprang auf und lief zum Fenster. Sein Schuh lag auf dem Vordach des Erdgeschosses. „Bist du wahnsinnig?“, rief er. „Warum hast du das getan?“

„Weil es lächerlich ist! Du schuftest dir Tag und Nacht den Arsch ab – ich kenne dich, Daniel! – und was hast du davon? Ein Paar Schuhe zu fünfzehnhundert Dollar? Daniel, das ist kein Leben!“

Daniel warf ihm einen wütenden Blick zu.

Sein Vater seufzte. „Pass auf. Ich weiß, du denkst, du hättest alle Zeit der Welt. Aber das ist ein Irrtum. In einem Wimpernschlag bist du vierzig, im nächsten fünfzig, und dann … dann liegst du auf dem Sterbebett und stellst fest, dass all die Geschäfte, die dir so wichtig waren, nur heiße Luft sind, Dan. Niemand erinnert sich daran, niemand kümmert sich darum. Genauso wenig, wie um deine schicken Schuhe. Sie sind einen Scheißdreck wert. Ich … ich will doch nur, dass du ein besseres Leben hast.“

Frank hört sich so ehrlich an. Für einen Augenblick teilten sich die Vorhänge in Daniels Kopf und ließen einen Blick frei auf das, was sein Vater ihm sagen wollte. Sein Magen krampfte sich zusammen und ein merkwürdiges Gefühl durchfuhr ihn, das er nicht beschreiben konnte, das ihm aber den Atem nahm. Er schob es entschlossen zur Seite und schüttelte den Kopf. „An meinem Leben ist nichts falsch. Ich fühle mich ausgefüllt. Ich bin … glücklich.“ Daniels Stimme brach. Er presste die Lippen zusammen und ärgerte sich darüber, dass sie ihn so verraten hatte.

Sein Vater lächelte traurig. „Es reicht, Daniel. Das Geld, das du verdient hast. Es reicht. Liebe einen Menschen. Erfreue dich am Sex. Geh auf Reisen. Setz dich irgendwo im Wald auf eine Terrasse und lies ein Buch. Aber lass die Zeit nicht nutzlos verrinnen, Daniel. Weil die Zeit unendlich viel mehr wert ist, als jede Aktie, die du an der Börse kaufen kannst. Lass dir das von einem Mann sagen, der nicht mehr lange zu leben hat. Lebe dein Leben, Daniel.“

Daniel stand immer noch am Fenster, ein makellos gekleideter Mann mit nur einem Schuh, und starrte seinen Vater an. Er konnte sehen, dass der alte Mann es ernst meinte. Der Anhänger der Kirche des Allmächtigen Dollars hatte eine tiefe Glaubenskrise. Wer konnte ihm dafür einen Vorwurf machen? Es kam Daniel seltsam vor, wie einer der skrupellosesten Geschäftsmänner, die er jemals gekannt hatte, jetzt plötzlich über Ehe, Kinder und Zeit philosophierte. Aber Daniel musste auch zugeben, dass sein Vater nicht ganz unrecht hatte. Er hatte selbst schon darüber nachgedacht, in Zukunft etwas kürzer zu treten. Um ehrlich zu sein, er dachte schon seit einigen Jahren darüber nach, hatte aber nie damit ernst gemacht. Und hatte ihm Nick nicht immer das Gleiche gesagt?

Doch es lag nicht in Daniels Natur, sich vorschreiben zu lassen, wann er das Spiel aufgeben sollte.

Er holte tief Luft und zwang ein Lächeln auf seine Lippen. „Ich, äh … ich denke darüber nach. Reicht dir das, Vater? Und jetzt muss ich jemanden suchen, der mir meinen verdammten Schuh von dem Vordach holt.“